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...durch’s Land der Vögte

...und wie versprochen gleich eine Neuerung, eure Zugvögel haben “umgesattelt”. Künftig werden hier auch immer mal wieder interessante Radtouren auftauchen. Ihr dürft gespannt sein! Nun aber los! Start war diesmal der Obere Bahnhof in Plauen, von dem uns die Vogtlandbahn erst mal an den eigentlichen Ausgangspunkt unserer Tour brachte. Im Eiltempo näherten wir uns der Stadt Falkenstein, um den dort beginnenden Radweg Falkenstein - Oelsnitz/Vogtl unter die Räder zu nehmen. Die gute Beschilderung, gleich am Bahnhof, machte es leicht den Einstieg am Stadtrand zu finden. Ob die Warnung vor dem Elch gerechtfertigt war, keine Ahnung, er hat uns jedenfalls nicht “geknutscht”.

Eingespurt auf die alte Bahnstrecke ging es auf super ausgebautem Wege in die Vogtländischen Wälder. Die moderaten Steigungen einer solchen Strecke machen es leicht durch unsere Region zu radeln. Am Viadukt über den Geigenbach, nahe der Trinkwassertalsperre Werda, bog der Weg Richtung Bergen ab. Irgend einer der Waldbesitzer mag halt keine Radler, und so mußte der Weg etwas umgeleitet werden. (wer nichts gegen einen holprigen Weg hat und sein Rad auch mal über nen Baumstamm hebt kann hier schon abkürzen) Also mit Schwung den Geigenbach entlang und dann wieder hinauf zur Bahnstrecke.

Vorbei an Waldhonig sammelnden Bienen steuerten wir dann, wenige Meter abseits der Strecke, die Gaststätte Streuberg an. In diesem umgebauten Ferienheim kann man, bei leckeren vogtländischen Gerichten, so einiges über die Bergbaugeschichte der Region entdecken. Gut um- und versorgt von Fam. Demmler nahmen wir den nächsten Abschnitt der Tour in Angriff. Entspannt ging es hinab Richtung Oelsnitz, nur das aufziehende Wetter sorgte für etwas Unbehagen. Drohend zogen die Regenwolken übers Land, was uns doch etwas das Tempo verschärfen ließ.

Doch wie das im April nun mal so ist, zogen die Wolken genau so schnell wieder ab, wie sie gekommen waren. So das wir, als wir an der Talsperre Pirk ankamen, dem schönsten Sonnenschein entgegen radelten. Die noch frische Briese nutzend, vollführten einige Kitesurfer waghalsige Manöver auf dem Wasser. Beeindruckt schlängelten wir uns weiter entlang des Ufers Richtung Sperrmauer. Doch ehe wir diese überquerten gab’s noch, animiert von dieser Postkartenaussicht, eine ausgiebige Rast. Dann, nur noch schnell die Treppen hinunter und über die Dammkrone ins Elstertal hinein, landeten wir auf der nächsten Bahnstrecke. Denn ehe die Elstertalbahn um die Talsperre herumgebaut wurde, führte sie früher noch im Talgrund entlang. In Pirk durften wir dann noch mal staunen, denn die Dimensionen dieser Natursteinbrücke sind schon gewaltig, wenn man vor ihr steht.

Richtung Plauen folgten wir dann dem leichten auf und ab des Elsterradweges. Das nahe Ziel vor Augen und die idyllischen Flußauen um uns herum verflogen die letzten Kilometer im nu. ...und dann war’s geschafft! Nach fast 45 windigen Kilometern, mit dem einen oder anderen Regentropfen im Gesicht, hatten wir uns dann die spätere “Zielprämie” im Vogtlandgarten redlich verdient.

...bis bald euer Zugvogel & Co

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