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Bauernhofe
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...einmal ausgeht, hat Heinz Rühmann gesungen. Wir haben das etwas abgewandelt und “einmal wandern geht” daraus gemacht. So zog es uns also hinaus in die Höhen des böhmisch-sächsischen Grenzgebietes im Oberen Vogtland. Los ging es diesmal im wunderschönen und bekannten Kurort Bad Brambach, von dort folgten wir auf dem Mühlweg dem Lauf des Hohendorfer Baches. In diesem, durch die langen Schatten der Morgensonne noch kühlen Grunde, fanden wir dann auch ein paar Spuren der zahlreichen Wasser-

mühlen die sich einst hier rumpelnd und klappernd aufreihten, und durch die an den Gebäuden lehnenden Mühlsteine gut zu erkennen sind. Durch Hohendorf hindurch am Dorfkaffee vorbei wollten wir eigentlich dem Kirchsteig folgen, aber da muss wohl ein Scherzbold den Wegweiser versteckt haben. Also liefen wir einen kleinen Bogen und dank unseres Orientierungssinnes fanden wir recht flott wieder den rechten Weg.

Entlang des Weges fanden sich viele auch für Kinder interessante Naturansichten. So zum Beispiel der Schwarze See. Ein Moorsee dessen Wasser wie Cola aussieht und das durch seinen hohen PH Wert keinem Tierchen das Leben in ihm ermöglicht. Doch einige sehr robuste Sumpfpflanzen konnte man hier schon finden. Auch die von den Spechten auf der Nahrungssuche kunstvoll durchlöcherten Bäume liessen viel Raum für Kinder- phantasien. Um die Mittagszeit kamen wir dann auch am Kapellenberg, dem eigentlichen Ziel unserer Wanderung an. Den mit 757m höchsten Berg des Elstergebirges krönt ein hölzerner Aussichtsturm, dessen Aussichtsplattform nutzten wir bei einer wunderbaren Sicht über die Böhmische Hochebene und das Erzgebirge zu einem ausgedehnten Mittagsimbiss. Und da ich diesmal nicht allein unterwegs war, gibt es auch mal ein Beweisfoto von mir.

Den Höhenrücken entlang ging es zu dem auf im liegenden Örtchen Bärendorf. Die auf unserem Weg reichlich vorhandenen Rastplätze nutzten wir zum verschnaufen, schnitzen, Steine sammeln und zum genießen der grandiosen Fernsicht bis ins Bayrische hinein. Weiter hinunter der deutsch - tschechischen Grenze folgend kamen wir an der Siedlung Sorge vorbei. Diese karge Gegend lässt heute noch erahnen wie beschwerlich früher hier das Leben gewesen sein muss und warum die Bewohner ihr einst diesen Namen gaben.

Auch wenn man es bei diesen sonnigen Bildern kaum glauben will, in einigen schattigen Waldecken lagen immer noch Schneehaufen herum. Schneeballschlacht bei 16 Grad plus und Sonnenschein, das war mir auch neu, hat aber riesig Spass gemacht. Frohen Mutes ging es dann durch das Röthenbachtal und über eine schöne Holzbrücke mit Brückenhäuschen nach Bad Brambach, und entlang des Kurparks zu unserem Startpunkt zurück.

Bis bald euer Zugvogel Andreas

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