...rund um den Hexentanzplatz in Thale

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Während unserer Kurzreise in den Harz zog es uns zu den mystischen Bergen, Wäldern und Schluch- ten des Bodetales. Ausgehend von der Talstation der Seilbahn, welche wir natürlich nicht nutzten, lenkten wir unser Schritte aus Thale hinaus und folgten, durch lichte Eichenwälder die Robin Hood Fantasien in uns weckten, dem schmalen Anstieg zum Hexentanzplatz. Am ersten Aussichtspunkt, in der Nähe des Bergtheaters, wurden wir mit einem schönen Blick über das Bodetal zum Hotel Roßtrappe und mit einer grossartigen Sicht über Thale hinweg ins nördliche Harzvorland belohnt.

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Am Hexentanzplatz selbst wurden wir dann förmlich vom Touris- mus überrannt. Da sich bei besten Spätsommerwetter, das dieses Jahr leider nur sehr spärlich zu finden war, ganze Heerscharen per Seilbahn, Bus oder Motorrad hier oben einfanden. So wuselten wir also weiter und fanden in diesem Getümmel sogar eine kleine Hexe, die war, zu unserem Glück, in einem Kamin eingesperrt und konnte uns so nichts anhaben. Am Rande des Hexentanzplatzes erschloss sich uns dann ein atemberaubender Blick an der Roßtrappe vorbei hinunter nach Königsruhe. Weiter ging es dann in der Ruhe der Wälder, an einigen Fels- klippen vorbei Richtung La Viereshöhe. Auf einem dieser Felsen gab’s dann auch wieder mal ein Bild von eurem Zugvogel. Von der La Viereshöhe konnten wir dann eine traumhafte Aussicht über die waldreichen Höhen zum Brockenmassiv und über die schroffen Grate der Bodeschlucht ins Harzvorland geniessen.

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Im inzwischen gleissenden Licht der Mittagssonne gingen wir an den Abstieg. Durch die geheimnisvollen Wälder des Hirschgrundes schlängelte sich unser Weg, in scheinbar endlosen Serpentinen, hinab zur Bode. Je tiefer wir in diese Schlucht eindrangen, desto beeindruckender wurde der Blick auf die steil aufragenden Felswände. Im Schatten der Bergwälder fanden sich auch Spuren, die zeigten, das diesem Abstieg mit Vorsicht zu begegnen ist, denn die Steine lagen nicht von ungefähr da. Und eines dieser herabgestürzten Steinchen wollte einfach keinen Platz machen. Über die Jungfernbrücke führte unser Weg zum Gasthaus Königsruhe, wo wir, im doch ziemlich kühlen Grunde, im warmen Sonnenlicht unsern wohlverdienten Kaffee schlürften.

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Nun sollte es eigentlich frohen Mutes die Schurre hinauf zur Roßtrappe gehen, aber da hatte ein Steinschlag dafür gesorgt, das einem die Gefahr der Berge wieder bewusst wird. So zogen wir also talwärts dem Ausgangspunkt unserer Wanderung entgegen. Bei einem Blick aus dem Bodetal auf die schroffen Felsgrate, kann man schon verstehen, das in der Dämmerung solche Gebilde an Teufel und Hexen erinnern. Dem Lauf der Bode folgend, fanden sich an jeder Biegung neue faszinierende Einblicke in eine wunderbare Flusslandschaft. Von wild tosend über spielerisch vergnügt bis hin zu feengleich verträumt,

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konnten wir einige an Abwechslung kaum zu überbietende Eindrücke mit nach Hause nehmen. Falls ihr mal in dieser Gegend seid, dann schaut aufmerksam nach, wir haben unseren Schatten dort gelassen.

...bis bald Euer Zugvogel

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