Kirchgeschichte

Eine Kirche besteht in Fröbersgrün sicher schon länger, als die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes 1366. Da zu dieser Zeit schon ein eigener Kaplan erwähnt wird, und neu gegründete Kirchen über längere Zeit von der Mutterkirche betreut wurden, liegt diese Annahme nahe.

Eine aus dem Jahre 1475 stammende Urkunde bestätigt die Weihe eines neuen Kirchengebäudes. Das wievielte es war, liegt im Dunkel der Geschichte.

Während der Reformation versuchten sich die Geistlichen aus den Zwängen ihrer Lehnsherren zu befreien. Daher rührt auch ein Beschwerdebrief, aus dem Jahre 1527, über den ungehorsam des Pfarrers zu Fröbersgrün.

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Die Kirche in Fröbersgrün ist in ihrer Hauptanlage im 17. Jahrhundert erbaut worden. Sie besteht aus dem Langhaus und einer Halbrundapsis, welche der älteste Teil der Kirche ist.

Im Jahre 1711 bekam die Kirche durch die Grafen Reuss ein altes Uhrwerk aus dem Jagdschloß zu Weißendorf übereignet.

1802 fanden umfangreiche Umbauten im Innenraum statt. Daher stammen die Emporen, die Orgel und der Kanzelaltar.

Der 8-eckige Turm der sie heute krönt stammt aus dem Jahre 1823. Er wurde von Bauer Johann Gottlieb Weigold gestiftet. Von den drei darin befindlichen Glocken, haben die Kleine und die Große eine gewisse geschichtliche Bedeutung. Sie stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die Mittlere wurde während des Ersten und Zweiten Weltkrieges zwei mal entfernt, und konnte erst in den sechziger Jahren durch eine Neue ersetzt werden.

Ein Verdienst der Kirche ist es ,das schon frühzeitig in Fröbersgrün eine Schule existierte. Der erste Beleg dafür stammt von 1560. Damals gingen in die Kirchschule Kinder aus Fröbersgrün, Bernsgrün und Eubenberg.

1991 fanden in der Kirche umfassende Sanierungsarbeiten statt. Dabei erhielt die Kirche ihre alte Farbgebung wieder und in der Apsis konnte mit viel Glück ein uraltes Deckengemälde freigelegt werden, welches die Maurer bei Verputzarbeiten entdeckten.

Durch die rege und umsichtige Tätigkeit des Kirchenvorstandes werden diese Sanierungsmassnahmen konsequent weitergeführt. So erklingt die Orgel heute wieder in so wunderbaren Art und Weise das sogar Frauenkirchenkantor Matthias Grünert hier ein begeisterndes Konzert gab.

Eine CD des Konzertes vom 28. September 2007 ist auch erhältlich. Wer dieses Meisterwerk erleben möchte kann sich vertrauensvoll an mich wenden.

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